Was ist doppelgriffiges Mehl?

Was ist doppelgriffiges Mehl
Was ist doppelgriffiges Mehl

Was ist doppelgriffiges Mehl? Erfahren Sie es hier …

Wenn man öfter mit Mehl und Backen zu tun hat, stolpert man zwangsläufig über die bekannten Begriffe „glattes Mehl“ und „griffiges Mehl“. Aber es gibt noch eine weitere Art, nämlich das „doppelgriffige Mehl“. In diesem Artikel möchte ich ein wenig auf diese unterschiedlichen Mehltypen eingehen und die Unterschiede aufzeigen. Also, was ist doppelgriffiges Mehl und wie unterscheidet sich dieses zu anderen Mehlen?

Typenbezeichnung oder Körnungsgrad?

Wollen Sie einen guten Kuchen oder ein Brot backen, ist die Wahl des richtigen Mehls genau so entscheidend, wie die anderen Zutaten, also beispielsweise die korrekte Anzahl an Eiern, und die richtige Menge an Öl.

Es gibt hier aber einen Unterschied zwischen der Mehltype, also zum Beispiel der Bezeichnung „Weizenmehl 405“ und des Körnungsgrades. Die Typenbezeichnung gibt an, wie viel Mineralstoffe in Milligramm pro 100 Gramm noch im Mehl enthalten sind. Um beim obigen Beispiel zu bleiben, sind es beim Weizenmehl 405 also 405 mg/100 g. Dazu auch mehr hier: Mehltypen Tabelle.

Der Körnungsgrad des Mehls gibt an, ob es sich um glattes, griffiges oder doppelgriffiges Mehl handelt. Eine weitere Möglichkeit ist das Universalmehl, eine Mischung aus glattem und griffigem Mehl. 

Was ist glattes Mehl?

Bei diesem sehr bekannten Mehl handelt es sich, wie der Name schon sagt, um sehr feines und glattes Mehl. Es ist zudem sehr weich und enthält keine grobkörnigen Bestandteile.

Ob dieser Feinheit verwenden Sie es hauptsächlich für sehr feine Backwerke, also Kuchen, Kekse, Biskuitmassen, Germteig, etc.

Mehr zu glattem Mehl finden Sie übrigens hier: Glattes Mehl und dessen Verwendung.

Was ist griffiges Mehl?

Auch hier ist der Name Programm. Im Unterschied zum feinen Mehl haben Sie hier festere, also griffigere Bestandteile enthalten, die sich nicht so leicht zusammenballen lassen und vor allem nicht so stauben, wie das glatte Mehl. Je griffiger das Mehl ist, desto länger auch die Quellzeit.

Es ist sehr gut geeignet für lockere Teige und für solche, die nach der Zubereitung noch einige Zeit rasten müssen, wie beispielsweise Kartoffelteig, Spätzleteig oder Brandteig. Es handelt sich auch ideal zum Bestreuen der Arbeitsfläche für das Teigausrollen.

Was ist doppelgriffiges Mehl?

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Dieses ist eher nicht so bekannt. Es ist noch griffiger und körniger. Teige, die mit diesem Mehl hergestellt werden, sind in der Regel sehr gut formbar. Der Quellvorgang dauert noch länger, weil die regelhafte Körnung des Mehls Wasser und andere Flüssigkeiten sehr gut binden kann. Die gute Stabilität von Teigen, die mit diesem Mehl hergestellt werden, hat auch den Vorteil, dass beim Einbringen in kochendes Wasser diese nicht leicht auseinander fallen.

Anwendungsbereiche sind zum Beispiel Teige für Spätzle oder Stollen. Die alternative Bezeichnung von doppelgriffigem Mehl ist oft auch „Spätzlemehl“.

Mehl selber Mahlen können Sie übrigens auch mit einer eigenen Getreidemühle aus Holz. Sehen Sie sich dazu zum Beispiel auch folgendes Modell an:

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Letzte Aktualisierung am 12.12.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API